Technik Eigenhaartransplantation


Das Grundprinzip der Eigenhaartransplantation ist immer eine Umverteilung des eigenen Haares.

Aus dem Hinterkopf Bereich werden hierfür Haarwurzeln entnommen. Diese sind auf Grund ihrer genetischen Information nicht vom Haarausfall betroffen. Bei der Transplantation wird so der dauerhafte Haarwuchs mit diesen Wurzeln in das haarlose Gebiet gebracht. Der Eingriff wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Behandlung dauert je nach Ausmaß ca. zwei bis fünf Stunden. Zur Entnahme der Haarwurzel gibt es zwei verschiedene Techniken. Über die Vor- und Nachteile, sowie, welche Methode für Sie am besten geeignet ist, informieren wir Sie ausführlich im persönlichen Beratungsgespräch.

Bei der Streifen-Methode (Strip- oder FUT-Technik) muss nur ein schmaler Bereich aus dem Haarkranz am Hinterkopf kurz geschnitten werden. Nach Entnahme eines länglichen Hautstreifens wird die Kopfhaut wieder verschlossen. Die Naht wird vom verbleibenden Haar verdeckt. Aus dem Hautstreifen werden die Transplantate mikroskopisch präpariert.

Bei der punktuellen Entnahme einzelner Haarwurzeln (FUE-Technik) muss der gesamte Hinterkopf Bereich rasiert werden, (manche Behandler rasieren auch den ganzen Kopf), um die Wurzeln aus verschiedenen Bereichen zu entnehmen. Die Transplantate werden mit einem Spezialinstrument herausgezogen.

Die anschließende Transplantation der Haarwurzeln ist nach beiden Entnahmetechniken gleich. Die präparierten Transplantate (= Grafts) werden im haarlosen Bereich in vorbereitete Öffnungen systematisch eingesetzt.
In den folgenden Tagen bilden sich kleine Krusten im Transplantationsgebiet,- bei der FUE-Methode auch im Entnahmebereich-, die bei noch verbliebenem Haar verdeckt werden können. Die Verschorfungen sind nach ca. 14 Tagen abgefallen, dann sind die Haarwurzeln eingeheilt.

Da die entnommenen Haare am Hinterkopf nicht mehr nachwachsen, ist die Gesamtmenge der Haarwurzel begrenzt, die für die Transplantationen zur Verfügung stehen. Es muss daher nach jeder Behandlung gesichert sein, dass bei möglichem weiterem Haarausfall noch genügend Wurzeln zur Umverteilung für Folge-Transplantationen vorhanden sind.

Die neuen Haare werden nach ca. 3-4 Monaten langsam sichtbar und wachsen dann etwa 1 cm pro Monat. Im Gegensatz zum sonstigem Haarersatz entsteht keine "schlagartige " Veränderung des Haarbildes, sondern langsam ein natürlicher Haarwuchs, der durch die Feinheit der Grafts praktisch nicht als Transplantation zu erkennen ist.

Die Eigenhaartransplantation ist somit eine moderne, effektive Behandlung, die für Patienten eine echte Hilfe darstellt.


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